Wolfgang Drexler: Dinkelacker schlägt sinnvolles Vorgehen zum Erhalt des Vier Peh vor

Veröffentlicht am 06.10.2016 in Aktuelles

Vier Peh

Vor dem Hintergrund der drohenden Schließung der Esslinger Traditionsgaststätte „Vier Peh“ hat der Esslinger Landtagsabgeordnete Wolfgang Drexler in einem Gespräch mit der aktuellen Pächterin und dem Geschäftsführer der Dinkelacker-Schwabenbräu GmbH & Co. KG Möglichkeiten zum Fortbestand der Traditionsgaststätte erörtert.

In einem Brief an Oberbürgermeister Jürgen Zieger wurden im Anschluss Vorschläge für ein weiteres Vorgehen skizziert.

„Klar ist, dass angesichts der in jedem Fall befristeten Weiterführung die Dinkelacker AG den Erbpachtvertrag nicht weiterführen kann“, so Drexler im Anschluss an das Gespräch. Wegen des Umzugs der Hochschule ist absehbar, dass ein weiterer Vertrag in jedem Falle auf fünf Jahre befristet wäre und das Gelände dann nicht mehr zur Verfügung stünde.
 

Jedoch schlage Dinkelacker vor, den Erbpachtvertrag an Dritte weiterzugeben, um zumindest in den nächsten fünf Jahren den Weiterbestand zu sichern. „Von Anbeginn dieser Traditionsgaststätte war die Firma Dinkelacker Partner des Vier Peh“, so Geschäftsführer Bernhard Schwarz. „Wir unterstützen deshalb gerne die Suche nach Lösungen für eine befristete Weiterführung der Gaststätte“, so Schwarz weiter.

Vorschlag ist zudem, dass die Abrisskosten, die die Firma Dinkelacker vertragsgemäß zu tragen hat, dann bei einer endgültigen Schließung des Vier Peh geleistet würden. Zudem zeigt sich Dinkelacker bereit, sowohl das Gebäude als auch das Mobiliar kostenfrei an einen möglichen Erbpachtvertragspartner weiterzugeben, um den befristeten Fortbestand der Gaststätte wie im aktuellen Rahmen zu ermöglichen.
 

Als mögliche neue Vertragspartner kämen entweder die aktuelle Pächterin Uli Kopp oder der in Gründung befindliche „Verein zum Erhalt des Kulturstandorts Vier Peh“ in Frage. Ob diese Parteien letztlich in den Erbpachtvertrag einsteigen können, ist aber wesentlich von den Bedingungen des Erbpachtvertrags abhängig. „Insbesondere müsste die Stadt den Pachtzins erheblichen reduzieren, um die Gebäudeunterhaltung wirtschaftlich vertretbar zu machen“, so Drexler.

Diese Bitte um ein Entgegenkommen beim Pachtzins ist daher ein wichtiger Punkt im Schreiben Drexlers an den Oberbürgermeister. „Das Vier Peh ist für die Esslinger Kulturlandschaft eine wertvolle Ergänzung – und für den Esslinger Norden eine wichtige Anlaufstelle. Angesichts der mit Sicherheit befristeten Weiterführung der Gaststätte hielte ich ein solches Entgegenkommen der Stadt für denkbar“, so Drexler. Und abschließend: „Die Firma Dinkelacker hat aus meiner Sicht sehr sinnvolle Vorschläge gemacht, wie ein Fortbestand möglich ist. Es wäre gut, wenn diese Bereitschaft zur Unterstützung Anerkennung finden würde und der Pachtzins im Gegenzug wesentlich reduziert werden könnte.“

 

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