Wolfgang Drexler: „Das Schicksal von Kindersoldaten darf uns nicht ruhen lassen„

Veröffentlicht am 17.03.2014 in Politik

Ausstellung „Red Hand Day“ des Stuttgarter Mädchengymnasiums St. Agnes im Haus der Abgeordneten von Wolfgang Drexler eröffnet

"Angesichts von schätzungsweise 250.000 Kindersoldaten weltweit darf uns das Schicksal dieser jungen Menschen nicht ruhen lassen.“ Das betonte der Landtagvizepräsident Wolfgang Drexler (SPD) am Donnerstag, 13. März 2014, bei der Eröffnung einer Ausstellung des Stuttgarter Mädchengymnasiums St. Agnes im Haus der Abgeordneten. Anlässlich des internationalen Gedenktags „Red Hand Day“ haben die Schülerinnen hunderte DIN A4-Blätter gestaltet, auf denen ihre Handabdrücke, Namen und Wünsche zu sehen sind. Im Beisein von rund 100 Schülerinnen sprach Drexler dem Mädchengymnasium Dank und Anerkennung des Landtags aus.

Drexler zeigte sich besonders erfreut darüber, dass die Schülerinnen bereits zum zweiten Mal eine Ausstellung im Landtag präsentieren, und hoffte, dass die Aktion auch in den kommenden Jahren fortgesetzt wird. „Die Schülerinnen wollen ein Problembewusstsein schaffen und Gesellschaft und Politik wachrütteln, sich im Kampf gegen diese besonders schwerwiegende Form des Kindesmissbrauchs noch stärker zu engagieren“, beschrieb Drexler die Bedeutung der DIN A4-Blätter mit den roten Handabdrücken. Mit dem „Red Hand Day“ wird jedes Jahr am 12. Februar an das Schicksal von Kindersoldaten erinnert.

Der Landtagsvizepräsident bezeichnete es als schockierend, dass so viele Kinder in bewaffneten Konflikten als Soldaten eingesetzt werden. „Für Kindersoldaten sind Gewalt und Tod ständige Begleiter“, sagte Drexler. Wer den Einsatz überlebe, sei fürs Leben körperlich und seelisch gezeichnet. „Wir sind alle aufgefordert, uns gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu erheben“, erklärte Drexler.

Pressemitteilung des Referats Öffentlichkeitsarbeit des Landtags, Foto: Landtagspressestelle

 

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