Drexler: Land muss Stadt und Kommunen bei Krippenausbau stärker unterstützen

Veröffentlicht am 21.12.2010 in Wahlkreis

Angesichts der aktuellen Versorgungsquote von etwa 19% der Kleinkinder mit Betreuungsplätzen in der Stadt Esslingen kritisiert Wolfgang Drexler die zögerliche Politik der Landesregierung.

Angesichts der aktuellen Versorgungsquote von etwa 19% der Kleinkinder mit Betreuungsplätzen in der Stadt Esslingen kritisiert der Esslinger Landtagsabgeordnete Wolfgang Drexler die zögerliche Politik der Landesregierung in der Frage der Kinderbetreuung.

Zusammen mit der SPD-Landtagsfraktion übte er nach einer Gesprächsrunde der Fraktion mit den kommunalen Spitzenverbänden in der vergangenen Woche heftige Kritik an der Landesregierung. Wieder einmal habe die Landesregierung sich geweigert, die Kommunen beim Ausbau der Krippenplätze im Land stärker zu unterstützen. „Bei der Landesregierung wirkt sich offensichtlich das überkommene Familienbild von Ministerpräsident Mappus aus“, erklärt der Esslinger Landtagsabgeordnete und Vizepräsident des Landtags Wolfgang Drexler.

Die Betreuungsquote von 34% der Kleinkinder bis zum Jahr 2013 reicht zudem nicht aus. „In Esslingen kann diese Quote nur erreicht werden, weil die Stadt sich in diesen Fragen trotz der angespannten Haushaltssituation in sehr starkem Maße engagiert. Die Landesregierung muss den Kommunen schleunigst ausreichend Unterstützung zukommen lassen. Denn mittelfristig ist diese Quote deutlich zu gering angesetzt“, erklärt Drexler.

Gerade in größeren Städten und Groß- und Universitätsstädten gebe es einen viel größeren Bedarf an Krippenplätzen, der gedeckt werden müsse. Die Kommunen seien dazu alleine nicht in der Lage, sagt Drexler. Und: „Schwarz-Gelb muss endlich den gesellschaftlichen Wandel anerkennen und Kommunen und Eltern im Land stärker unterstützen. Das ist in starkem Maße auch eine Gerechtigkeitsfrage!“

 

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