Drexler befürchtet zusätzliche Belastungen durch Schwerlastverkehr in Esslingen

Veröffentlicht am 25.05.2011 in Wahlkreis

Der Esslinger Landtagsabgeordnete und Landtagsvizepräsident Wolfgang Drexler bittet das Verkehrsministerium um Prüfung der Verkehrssituation in Esslingen aufgrund des wieder freigegebenen Schwerlastverkehrs über den Schurwald.

Während der Sanierung der Landesstraße L1151 zwischen Schorndorf und Schlichten wurde diese Straße und die parallele Schurwaldquerung über Baltmannsweiler für den Schwerlastverkehr gesperrt. Diese Sperrungen werden nach nun Abschluss der Sanierungsarbeiten Ende des Monats wieder aufgehoben. In diesem Zusammenhang wendet sich der Esslinger Landtagsabgeordnete und Landtagsvizepräsident Wolfgang Drexler in einem Schreiben an das Verkehrsministerium.
Da die wieder freigegebenen Routen eine erhebliche Abkürzung zwischen Rems- und Neckartal darstellen können, ist eine zusätzliche Belastung von Anwohnern auf dem Schurwald und in der Stadt Esslingen denkbar.
In dem Brief an Verkehrsminister Herrmann fordert Drexler, Prognosen zur Verkehrsentwicklung auf dem Schurwald und in der Stadt Esslingen bekannt zu geben. Zudem sollten nach Ansicht Drexlers gegebenenfalls bereits jetzt Maßnahmen getroffen werden, um den Schwerlastverkehr in erster Linie auf die vierspurig ausgebauten Bundesstraßen zu lenken.
„Die Befürchtung steht im Raum, dass der nun wieder zugelassene Schwerlastverkehr auf dem Schurwald zu spürbaren Zusatzbelastungen für die Anwohner auf dem Schurwald und in Esslingen führen könnte“, erläutert Drexler. „Ich habe das Verkehrsministerium aufgefordert, hierzu Stellung zu nehmen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um solchen Zusatzbelastungen entgegenzuwirken.“ Verkehrliche Belastungen könnten bis in die Esslinger Stadtteile hinein spürbar werden. „Jeder weitere LKW ist für die Anwohner von Durchfahrtsstraßen eine erhebliche Belastung. Das Verkehrsministerium sollte sich jetzt so schnell als möglich für ein sinnvolles Lenkungssystem für den Schwerlastverkehr in diesem Gebiet einsetzen“, fordert Drexler das Verkehrsministerium zu einem schnellen Handeln auf.
Die Schurwaldanwohner und Anwohner der L1151 hatten bereits seit längerem auf diese Problematik hingewiesen.

 

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